Klettertouren im Poppengut

Hoch hinaus geht's für all jene, die keinen Aufstieg scheuen. Wird man doch mit einem atemberaubenden Aus- und Weitblick und einem traumhaften Panorama belohnt. Von Profis erschlossene Klettergärten, in allen Schwierigkeitsgraden mit anspruchsvollen und interessanten Routen. Alpingebiete empfehlen wir nur wirklich erfahrenen Kletterern mit entsprechende Übung und geeignete Ausrüstung die unbedingt notwendig ist.

Triftsteig im Reichraminger Hintergebirge Schwierigkeitsgrad A - B Gehzeit 3h

Charakteristik

Der Triftsteig verläuft stets leicht auf und ab ca. 2 km entlang des orographisch rechten Ufers des Großen Baches. Der Steig wurde ursprünglich für die Holztrift auf dem Großen Bach angelegt und führte mit Hilfe von Holzstegen durch die enge Schlucht (Reste der ehemaligen Anlage sind noch sichtbar). Heute ist der Triftsteig mit Trittstiften und Klammern und Seilen versichert und führt knapp oberhalb des Wassers in einer Art Querung vom Schleierwasserfall zum Annerlsteg. Die Begehung ist prinzipiell in beide Richtungen möglich, bei jeder Variante ist je eine mäßig schwierige Stelle (B) im Auf- bzw. Abstieg zu bewältigen.
 

Kletterroute

Kurz nach dem Schleierwasserfall verläßt man die Forststraße nach rechts und gelangt über einige Klammern auf den Triftsteig. Es folgen einige ausgesetzte Stellen, die mit Drahsteilen und Klammern versichert sind (A), dazwischen befinden sich immer wieder längere Strecken Gehgelände. Schließlich gelangt man zu einer steilen Felsplatte, über die man an zum Teil weit auseinanderliegenden Klammern zum Bach hinuntersteigt (Schlüsselstelle, B). Kurz danach verläßt man das Bachbett wieder, steigt kurz in eine Rinne hinab und verläßt diese sogleich wieder durch einen steilen "Kamin" (Klammern, B). Es folgt Gehgelände und eine kleine mit Klammern versicherte Platte, bis man zum Ende des Steiges beim Annerlsteg gelangt.
 

Abstieg

Der Rückweg zum Schleierwasserfall erfolgt durch die Tunnel (mit solarbetriebener und Bewgungsmeldern ausgestatteter Beleuchtung) auf der gegenüberliegenden Seite des Baches. Empfehlenswert ist eine Rundtour über die Anlaufalm: Dazu steigt man beim Schleierwasserfall entlang des Hochschlachtbachs und später durch Wald (rot markiert) steil zu den Wiesen der Anlaufalm auf und erreicht bald darauf die bewirtschaftete Almhütte. Von der Alm entlang der Markierung kurz aufwärts zu einem Sattel und an einem Marterl vorbei zum Hirschkogelsattel. Dort rechts abbiegen und auf der Sonnberg-Forststraße hinunter zurück zum Parkplatz.
 

Ausrüstung

Für Ungeübte und Kinder eventuell Klettersteiggrundausrüstung.
 

Kennzahlen

Schwierigkeitsgrad A - B Kletterhöhenmeter/Zeit 90Hm 1h Gipfelhöhe: Hochkogel 1157m
Zustiegszeit zur Route 1h Abstiegszeit 1h Gesamtzeit und Höhenmeter 3h 250Hm


Loser Klettersteig (Panorama Klettersteig "Sisi") Schwierigkeitsgrad D Gehzeit 4h

Charakteristik

Der im Juni 2007 eröffnete Loser-Panorama-Klettersteig „Sisi“ führt den Beinamen zu Ehren von Kaiserin Elisabeth, die den Loser aus eigener Kraft bestiegen haben soll. Der 400 m lange Klettersteig trägt die Bezeichnung „Panorama“ absolut zu Recht: Die Aussicht in die landschaftlich äußerst reizvolle Gegend (Dachstein, Altausseer See usw.) ist einfach umwerfend. Umwerfend ist auch die Ausgesetztheit, die vom Begeher eine gehörige Portion Schwindelfreiheit verlangt. Insgesamt ein wirklich toller Klettersteig.
 

Kletterroute

Vom Einstieg bei einer Nische um eine Kante herum (C) und einen Pfeiler (C/D) empor. Leichter werdend (zuerst B, dann A/B) in grasiges Gelände (A). Abdrängend zu einem kleinen Pfeiler (C/D) und anschließend zu einer Klammernpassage (C) queren. Nach Ende der Klammern einen trittarmen Aufschwung (D) zu einer Querung (A) empor. Es folgt ein extrem ausgesetzter, leicht überhängender Aufschwung (zuerst C/D, dann C). Im felsdurchsetzten Grasgelände (max. B) zu einem Pfeiler und diesen empor (B/C). Oben wartet ein Rastplatz mit dem Steigbuch. Um eine Kante herum (A) und unter Überhängen (A) am Notausstieg vorbei zu einer ausgesetzten Querung (C). Der überhängende Teil (schwere D Stelle!) des Gipfelpfeilers stellt die Schlüsselstelle dar. Etwas leichter (C/D) auf den Ausstiegsgrat (B) und im Wiesengelände (A) zum Ausstieg in Gipfelnähe.
 

Abstieg

Über den Normalweg (Weg 255) zur Loserhütte. Dem Weg Richtung Blaa-Alm ein Stück zurück zum Aufstiegsweg folgen.
 

Ausrüstung

Komplette Klettersteigausrüstung, Helm und Klettersteighandschuh.
 

Kennzahlen

Schwierigkeitsgrad D Kletterhöhenmeter/Zeit 200Hm 1,5h Gipfelhöhe 1837m
Zustiegszeit zur Route 30Min. Abstiegszeit 45Min. Gesamtzeit und Höhenmeter 4h 450Hm


IRG Klettersteig (Dachsteingebirge) Schwierigkeitsgrad D Gehzeit 4,5h

Charakteristik

Schöner und luftiger Klettersteig an den Südostabbrüchen des Großen Koppenkarsteins. Der von Ramsauer Bergführern erbaute Steig wurde nach dem Erstbegeher der Dachstein Südwand, dem Georg (“Irg”) Steiner benannt. Die Erbauer unter der Führung von Hans Prugger haben eine sehr gute Steiganlage geschaffen, bei der vor allem die guten "Umhängepunkte" (entweder ein guter Tritt oder ein Eisenstift) positiv auffallen. Im Frühjahr hat es beim Zu- und Abstieg steile Firnfelder, aber auch die dürften für erfahrene Geher kein größeres Problem darstellen - der unerfahrene Bergsteiger kommt besser im Sommer und Herbst.
 

Kletterroute

Vom Einstieg rechts unterhalb eines gelbbräunlichen Pfeilers über die Einstiegsrampe (C+) hinauf, nun eine flache Querung zu Steilstück (C), das in eine leicht fallende Querung leitet. Nach der kurzen Querung (C/D) erreicht man einen guten Rastplatz, von diesem sehr steil aufwärts (D), über eine kleine Mulde zur luftigen Plattenquerung (C/D, viele Trittstifte). Man erreicht einen Pfeilerkopf von dem man in einen plattigen Pfeiler (B) einsteigt und nahe der Kante (C) auf den Pfeilerkopf gelangt. Nun einer Art Grat folgen (B) bis man zur nächsten kurzen Steilstufe kommt (C). Danach eine Flachpassage (A/B) die durch einen kurzen Block (C) unterbrochen wird, sie führt zum sog. "Steinerschritt". Hier sehr steil aufwärts (C/D) und über ein kleines Baucherl (D) auf den Pfeilerkopf. Nun leichter Blockgrat (B) bis zu einem ganz kurzen Steilstück (C/D), danach unschwierig (B) bis zum Nordostgrat und über diesen leicht (A), mit einer kurzen Stufe (B), zum Sendemast und weiter zur Bundesheerstation, kurz hinter der Station ist der Gipfel (Kreuz).
 

Abstieg

Über gesicherten Westgrat-Klettersteig absteigen, ein kurzer Gegenanstieg zum Kl. Koppenkarstein und hinunter in die Austriascharte und von dieser hinunter auf den Gletscher und wie Aufstieg zurück zur Bergstation.
 

Ausrüstung

Kompl. Klettersteigausrüstung mit Handschuhen und Helm. Für schwächere Geher kurzes Sicherungsseil. Im Frühjahr evtl. Steigeisen für den Zustieg nötig!
 

Kennzahlen

Schwirigkeitsgrad D Kletterhöhenmeter/Zeit 350Hm 2h Gipfelhöhe 2863m
Zustiegszeit zur Route 1h Abstiegszeit 1,5h Gesamtzeit und Höhenmeter 4,5h 550Hm


Klettersteigpark Bannholzmauer

Die Bannholzmauer am Wurbauerkogel in Windischgarsten, ist ein markanter Felsen im Norden und bietet eine Klettersteiganlage mit 4 Klettersteigen.

Auf der Bannholzmauer gibt es 4 Übungsklettersteige von der Schwierigkeit A/B (leicht bis mäßig schwierig), B/C (mäßig schierig bis schwierig), C/D (schwierig bis sehr schwierig) und ein D/E (extrem schwierig).

 

Die Klettersteiganlage ist öffentlich zugänglich und ideal für Übungen von Alpinen Vereinen, der Bergrettung, von Bergsteigern aus Nah und Fern mit Klettersteigerfahrung. Für Begehungen wird die komplette Sicherheitsausrüstung inklusive Helm, Gurt und Klettersteigset vorausgesetzt. Klettersteighandschuhe und Kletterschuhe werden für den Klettersteig E angeraten.

 

Vom umzäunten Gipfel der Bannholzmauer hat man einen schönen Blick ins Veichltal, nach Rading und die grünen waldreichen Ausläufer des südlichen Sengsengebirges. Der Gipfel ist vom Wanderweg 8 auch ohne Klettersteigbenutzung zugänglich (lediglich Seilgeländer und Stufen). Vom Gipfel aus sind die Übungsklettersteigeinstiege jeweils wieder in 5 Minuten erreichbar.

 

Klettersteig-Leihausrüstung ist bei der Hütte beim 3D-Bogenschießplatz während der Öffnungszeiten des Bogenverleihs erhätlich.

 

Weitere Informationen zum Klettersteigpark finden Sie hier.

 

Klettersteig Poppenberg

Kletterroute

Der Zustiegsweg befindet sich fünzig Meter nördlich der Kläranlage Hinterstoder und nach einer 10-minütigen Wanderung erreicht man den eigentlichen Einstieg in den Klettersteig. Insgesamt erwarten einen fünf  Steilwände im Schwierigkeitsgrad B-C+ und dazwischen immer wieder Passagen im A-Bereich. Beeindruckend ist vorallem der herrliche Panormablick über das Stodertal während des eineinhalbstündigen Aufstiegs.
 

Abstieg

Ein makierter Wanderweg führt in ca. 20 min. wieder zurück ins Tal.
 

Ausrüstung

Unverzichtbare Ausrüstungsgegenstände sind Klettergut mit Klettersteigset, geprüfter Steinschlaghelm, festes Schuhwerk und Rad- bzw. Kletttersteighandschuhe.

 

Es wird darauf hingewiesen, das man sich teilweise im Schwierigkeitsgrad C befindet und daher einiges an Körperkraft abverlangt wird!
 

Kennzahlen

Schwirigkeitsgrad A - C+ Kletterhöhenmeter 200Hm 

Dauer 2h

Klettersteige ums Prielschutzhaus

Klettersteige haben sich rund um das Prielschutzhaus schon früh entwickelt und so entstand in den 80er Jahren bereits der "Stodertaler Klettersteig" A/B an der Spitzmauer, in den 90er Jahren der "Bert Rinesch Klettersteig" C/D auf den Großen Priel und in der Gegenwart der "SO Sporn Klettersteig" B/C.

 

Weiters befinden sich direkt hinter dem Prielschutzhaus vier Übungsklettersteige mit bis zu 35m Wandhöhe im Schwierigkeitsbereich von B bis D welche einen optimalen Kurserfolg versprechen.

Klettersteigausrüstung kann man auf Anfrage am Prielschutzhaus ausleihen!

 

Weiter Infos zu den Kletersteigen finden Sie hier.

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